Aktuelles Papenbörger Hus / Von-Velen-Anlage

Projekt “Nachbau des Papenburger Dreimastschoners »Johanna«”

>>> 13-minütiges Video über die Havariefahrt des Dreimastschoners Johanna im Jahr 1890

Der Verein Papenbörger Hus e.V. plant mittelfristig den Nachbau des Papenburger Dreimastschoners »Johanna«.
Dieser fuhr im Jahre 1890 unter seinem Kapitän Hermann Meinders von Port Louis über Mauritius nach Melbourne / Australien. Während der Fahrt erkrankte die Besatzung an Gelbfieber. Fünf Seeleute starben. Drei überlebten. So auch Margaretha Meinders und ihre fünfjährige Tochter Susanna. Margaretha Meinders war neben dem Steuermann Hermann Heyen maßgeblich an der Rettung des Schiffes beteiligt. …mehr

Veranstaltungskalender des Vereins Papenbörger Hus e.V. 

Termin-Übersicht 2019:

Sonntag 14.04.2019                             Saisonstart
Sonntag 19.05.2019 ✔                             Frühlingsfest und Start der Wanderausstellung Dreimastschoner »Johanna«
Sonntag 11.08.2019                                  Von-Velen-Fest mit der fünfköpfigen Band Indian Summer und Rahmenprogramm
Samstag / Sonntag 30.11. / 01.12.2019   Weihnachtsmarkt


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Regelmäßige Veranstaltungen

Öffentliche Führungen
Von Montag bis Freitag einschließlich werden in der Zeit vom 15. April bis zum 15. Oktober jeweils um 14:00 öffentliche Führungen durch die von-Velen-Anlage angeboten. Erfahrene Museumsführer nehmen die Gäste mit auf eine Reise durch die Geschichte der Stadt Papenburg. Danach sind die Gäste noch zu einer Bootsfahrt mit der MS Leidi auf den Kanälen des Stadtteils Obenende und dem HÖB-See eingeladen.

Bootsfahrten
In der Zeit vom 15. April bis zum 15. Oktober haben die Gäste der von-Velen-Anlage täglich die Gelegenheit, mit der MS Leidi eine Bootsfahrt auf den Kanälen des Stadtteils Obenende und zum »HÖB-See« zu unternehmen. Dem Naturliebhaber bietet sich dabei die Gelegenheit, die Stadt aber auch die heimische Tier- und Pflanzenwelt aus der Perspektive der frühen Siedler zu beobachten.

Spökenkiekertouren …mehr
In den Wintermonaten – 15. Oktober bis zum 15. März – bietet der Verein Papenbörger Hus e.V. Spökenkieker-Touren durch das Freilichtmoormuseum von-Velen-Anlage an. Feuer- und Fackelschein sowie ein leibhaftiges Gespenst lassen die Besucher in eine mystische und geheimnisvolle Erlebniswelt eintauchen. Während des Rundganges erzählt der Spökenkieker in plattdeutscher bzw. in hochdeutscher Sprache den Gästen nachdenkliche, schaurig-gruselige aber auch lustige Geschichten rund um das Leben der frühen Siedler.
Zum Abschluss werden die Gäste zu einem Glas Glühwein oder aber zum Buchweizen- Pfannkuchenessen ins alte Kapitänshaus, Papenbörger Hus, eingeladen.

Pfannkuchenessen …mehr
In der Zeit vom 15. April bis zum 15. Oktober lädt der Verein Papenbörger Hus die Besucher der von-Velen-Anlage jeweils mittwochs, samstags und sonntags von 12:00 bis 17:30 zum Buchweizenpfannkuchenessen bei echten ostfriesischen Tee und Preiselbeeren in das Papenbörger Hus ein. Wer möchte, kann aber auch den von den von in alten Trachten gekleideten Frauen des Vereins selbstgebackenen Kuchen bei Tee oder Kaffee genießen.

Ems-Zeitung vom 13. April 2019, Papenburg

Viel vor hat der Vorstand des Vereins Papenbörger Hus mit (von links) dem Vorsitzenden Ludger Stukenborg, Hermann Völkering, Gerd Kruse, Manfred Thesing und Hans Vosse.

20.000er-Marke geknackt

Von-Velen-Anlage registriert so viele Besucher wie nie zuvor

Von Hermann-Josef Döbber

Die Besucherzahlen in der Papenburger Von-Velen-Anlage haben eine neue Rekordmarke erreicht.

„Wir haben die 20.000er-Marke geknackt“, sagte Ludger Stukenborg, Vorsitzender des Heimatvereins Papenbörger Hus, der die Anlage betreibt, während der Mitgliederversammlung. „Davon waren rund 16.000 Museumsbesucher, bei den anderen Personen handelte es sich um Festbesucher.“ Es habe 3.300 Führungen gegeben, den Von-Velen-Garten nahmen Stukenborg zufolge etwa 15.000 Gäste in Augenschein, darüber hinaus hätten knapp 4.000 Besucher eine Bootsfahrt unternommen, während rund 60 Spökenkiekertouren stattfanden. Die neue Saison startet an diesem Wochenende.

„Ich komme nicht drumherum zu sagen, dass unser Verein zu einem Unternehmen geworden ist“, so Stukenborg weiter.

Viel Zeit habe die Vorstandsmannschaft in das Projekt „Nachbau des Papenburger Dreimastschoners Johanna“ investiert. Dazu gibt es inzwischen ein 13-minütiges Video, das mit Bild und Ton über die Havarie im Jahre 1890 berichtet. „Es lohnt sich, das brandneue Video auf der Website des Vereins (von-velen-anlage.de) anzusehen“, betrieb der Vorsitzende entsprechende Werbung. Die Internetseiten werde mit viel Herzblut von Bert Rohrbach gepflegt.

Zu dem Schoner sei eine Ausstellung als Wanderausstellung in Zusammenarbeit mit der Druckerei der Jugendhilfeeinrichtung Johannesburg, dem Kulturamt der Stadt und weiteren Partnern in Vorbereitung. Stukenborg nannte als Eröffnungstermin den 19. Mai im Rahmen des nächsten Gartenfestes in der Vereinsanlage. Für den geplanten Nachbau des Schiffes seien Fördergelder über das Land Niedersachsen in Aussicht gestellt worden.

In Verbindung mit dem Aufbau eines Bienenhauses und Anlegen einer Bienenweide mit heimischen Blüten stellte der Landwirt Johannes Schnieders ein Grundstück zur Verfügung, bei der Errichtung eines Insektenhotels sei der Hegering Papenburg Kooperationspartner.

Für die Bootsfahrten gibt es dank Unterstützung der Lehrlingswerkstatt der Meyer Werft einen neuen Steg. Mittelfristig ist nach den Worten des Vorsitzenden die Sanierung des Muttschiffes „Angela“ geplant.

Im Oktober habe sich der Verein beim plattdeutschen Nachmittag in der Stadthalle eingebracht. Während das letzte Herbstfest wegen eines Unwetters abgesagt werden musste, sind das Frühlingsfest, das Von-Velen-Fest mit der Papenburg Marketing GmbH und der Weihnachtsmarkt erfolgreich verlaufen. Der diesjährige Weihnachtsmarkt wurde für den 30. November und 1. Dezember terminiert. Weitere herausragende Ereignisse im Jahresprogramm sind das Gartenfest (19. Mai) und das Von-Velen-Fest (11. August).

Planungen für die nächsten zwei Jahre sehen laut dem Vorsitzenden unter anderem den Bau einer Wagenremise mit Ausstellungsraum, Büro, Lager und Freiraum vor. Auch sind hinter der Moorhöchte die Anlage eines Moorbohlenweges und die Schaffung eines Birkenbruchwaldes als Lehrpfade vorgesehen.

Der fünfköpfige Vorstand wurde nach einstimmigen Wahlen um die Beisitzer Thorsten Lükenga und Henning Mammes erweitert.